Angelwathosen und Hüftstiefel
















































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Angelwathosen für Bereiche, in denen das Ufer endet
Angelwathosen ermöglichen das Betreten des Wassers, ohne dass Kleidung und Schuhe durchnässen. Sie sind hilfreich beim Keschern eines Fisches, beim Befreien der Montage aus ufernahen Hindernissen, beim Zuwasserlassen eines Schlauchbootes sowie beim Bewegen auf überfluteten oder sumpfigen Bereichen des Gewässers. In dieser Kategorie befinden sich vor allem Brustwathosen mit integrierten Stiefeln, die auch als Angelstiefelhosen bezeichnet werden.
Karpfenangler verwenden sie meist in Situationen, in denen gewöhnliche Gummistiefel zu niedrig sind. Karpfenwathosen sind jedoch nicht ausschließlich zum Karpfenangeln bestimmt. Je nach Konstruktion können sie auch von Feederanglern, Spinnanglern sowie Personen genutzt werden, die Arbeiten im flachen Wasser ausführen.
PVC oder Neopren – die Wahl hängt von der Temperatur ab
Stiefelhosen aus PVC sind wasserbeständig, lassen sich leicht von Schlamm reinigen und eignen sich gut für die wärmeren Monate. Das Material selbst bietet jedoch nur eine begrenzte Isolierung gegen Kälte. Beim Angeln bei niedrigeren Temperaturen ist die unter den Wathosen getragene Kleidung wichtiger, darunter passend ausgewählte Funktionsunterwäsche für Angler.
Neoprenwathosen verringern den Wärmeverlust besser und werden deshalb häufiger für Herbst- und Wintertouren gewählt. Gleichzeitig sind sie dicker und bei hohen Temperaturen weniger universell einsetzbar. Im Angebot sind auch Konstruktionen erhältlich, die verschiedene Materialien verbinden. Daher sollte vor dem Kauf die Spezifikation des jeweiligen Modells geprüft werden, anstatt sich ausschließlich an dessen Optik zu orientieren.
Schnitt und Sohle sind wichtiger als Tarnmuster
Gut ausgewählte Wathosen sollten die Bewegungsfreiheit beim Bücken, Knien oder beim Hinaufsteigen auf ein steiles Ufer nicht übermäßig einschränken. Neben der Größe des integrierten Stiefels müssen auch Brust-, Taillen- und Oberschenkelumfang berücksichtigt werden. Für Personen, die mehr Platz benötigen, sind Modelle mit erweitertem Schnitt erhältlich, während verstellbare Träger die Anpassung der Höhe der Stiefelhosen an die Körperform ermöglichen.
Wichtig ist auch die Konstruktion der Sohle. Ihr Profil sollte an die Art des Gewässergrunds und Ufers angepasst sein, auf denen sich der Angler bewegen wird. Keine Sohle garantiert jedoch vollständigen Schutz vor dem Ausrutschen auf Schlamm, nassen Steinen oder versunkenen Ästen. Wenn das Betreten des Wassers nicht erforderlich ist, können gewöhnliche Angelschuhe die bequemere Lösung sein.
Wathosen ersetzen keine Sicherheitsausrüstung
Stiefelhosen schützen vor Wasser, sichern jedoch nicht gegen Gleichgewichtsverlust oder das Hineinfallen in ein tiefes Gewässer. Vor dem Betreten sollten die Tiefe, die Beschaffenheit des Grundes und eine mögliche Strömung beurteilt werden. Bei Arbeiten am Schlauchboot oder beim Bewegen in schwierigerem Gelände lohnt es sich, zusätzlich eine Sicherheitsweste für Angler zu verwenden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit sowie dann geboten, wenn der Gewässergrund nicht gut bekannt ist.
